Vogelsburg
Der erste urkundliche Nachweis der Vogelsburg stammt aus dem Jahr 874. Zu dieser Zeit war sie ein Königsgut der Karolinger und diente als Fliehburg, woher auch die Bezeichnung „fugalesburg“ (lat.: fugare = fliehen) stammt. Um 1100 gelangt sie in den Besitz des Grafen von Castell. 1282 übergibt Graf Hermann II. die Burg den Würzburger Karmelitern, so dass ein Kloster in dem Gebäude entsteht. Seit 1957 befindet sich die Vogelsburg im Besitz von Augustinusschwestern. Sie führen die Gaststätte und das Tagungshaus und bewirtschaften ihre eigenen Weinberge auf ökologische Weise. Der Blick von der Vogelsburg auf die im Tal liegenden Ortschaften ist spektakulär und reicht bis zum Schwanberg im Steigerwald. Über eine steile Treppe, die durch die berühmte Weinbergslage Escherndorfer Lump führt, gelangen Wanderer von der Vogelsburg nach Escherndorf.

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